Visible Scale

Projekte · Fallstudie Medizinproduktehandel

Ein KI-System für einen Medizin­produkte­händler.

Eine Fallstudie aus einem Kundenprojekt: ein Händler mit SAP Business One, Bestellungen per Mail und einem Außendienst in den Kliniken. Wir haben zwei Wochen gemessen, wo die Zeit hingeht, und daraus ein System entworfen. Die Freigabe einer Bestellung können Sie hier selbst ausprobieren.

Ausgangslage

Wo die Zeit hingeht.

Vier Zahlen aus der Analyse, aus den Daten in SAP und aus den Gesprächen mit dem Team. Darauf baut alles Weitere auf.

In der Analyse gefunden

  • rund 17

    Bestellungen am Tag, im Innendienst von Hand in SAP angelegt.

  • jede vierte

    Bestellung mit Rückstand. Die Suche nach Ersatz dauert 10 bis 20 Minuten.

  • rund 30 Min.

    Tipparbeit, um nach einem Kliniktermin eine Verkaufschance in SAP zu erfassen.

  • 3 bis 5

    Reklamationen im Monat, jede 60 bis 120 Minuten in elf Schritten.

Das Vorgehen

  1. 1

    Zuhören und messen

    Workshop mit dem Team, Gespräche je Abteilung, echte Daten aus dem System.

  2. 2

    Bausteine ordnen

    Jeder wiederkehrende Vorgang nach Wirkung und Aufwand eingeordnet.

  3. 3

    Fundament einmal bauen

    Anbindung an die vorhandenen Programme, Freigabe-Oberfläche, Protokoll.

  4. 4

    Baustein für Baustein

    Jeder weitere Baustein nutzt das Fundament und wird dadurch günstiger.

Das System

Eine Schicht zwischen Eingang und SAP.

Das System ersetzt keine Software. Es liest, was reinkommt, holt die Daten aus SAP Business One, bereitet den Vorgang vor und legt ihn dem Team zur Freigabe vor.

Was reinkommt

  • Bestell-Mail

    von Kliniken und Händlern

  • Bestellung als PDF

    im Anhang der Mail

  • Außendienst-Diktat

    nach dem Kliniktermin

  • Reklamation

    mit Fristen nach MDR

Was das System tut

  • Einordnen

    wer schreibt, worum es geht

  • Daten aus SAP holen

    Kunde, Artikel, Bestand, nur lesend

  • Entwurf schreiben

    in den Feldern des Zielprogramms

  • Gegen feste Regeln prüfen

    Pflichtfelder, Wertgrenzen, Datenschutz

Wohin es zurückgeht

  • SAP Business One

    Kunden, Artikel, Lager

  • Outlook

    Postfächer, Antwort, Versand

  • Teams

    Hinweis an das Team

  • Handy-App

    Bestätigung im Außendienst

Dazwischen gibt ein Mensch frei.Ohne Freigabe wird nichts angelegt.

SAP Business One, Outlook und Teams bleiben. Das System liest daraus und schreibt zurück, ohne Migration.

Ein Vorgang im Detail

Eine Bestellung per Mail wird zum Auftrag in SAP.

Rund 17 Bestellungen am Tag kommen per Mail, meist mit der Bestellung als PDF im Anhang. Heute tippt der Innendienst jede davon von Hand in SAP. Im Entwurf bereitet das System den Auftrag vor. So sieht die Oberfläche aus, in der Ihr Team Vorgänge prüft und freigibt.

Ihre Freigabe-Oberfläche

Zum Ausprobieren

Auftragsentwurf

Klinikum, Station 4B

Kundennr. K-10482, zugeordnet über die Absenderadresse
ArtikelMenge
Katheter-Set Größe MArt.-Nr. KS-M-020 · Bestand 1414 sofort, 6 folgen20 Stück
Verbandsset sterilArt.-Nr. VS-ST-010 · Bestand 12010 Stück
Wird nach Freigabe in SAP angelegt

Freigabe

3 offen

Offene Vorgänge

Jeder Vorgang wird erst nach Ihrer Freigabe in SAP angelegt.

Erledigt

Heute noch nichts freigegeben

Beispieldaten: Mail, Klinik und Artikel sind erfunden.

 

Sieben Schritte

Von der Mail bis zum Auftrag in SAP. Jeder Schritt zeigt oben die Stelle, an der er passiert.

Im Hintergrund

Sechs Schritte erledigt das System, einen der Mensch. Nur der letzte schreibt in SAP, und erst nach der Freigabe.

Die Bausteine

Sieben Bausteine, in dieser Reihenfolge.

Die Bestellung ist der erste. Jeder weitere Vorgang aus der Analyse ist nach Wirkung und Aufwand eingeordnet und hat seinen Platz im Fahrplan. Das ist der Entwurf, was davon gebaut wird, entscheidet der Betrieb.

Sieben Bausteine nach Wirkung und Aufwand

Oben links wird angefangen. Die Nummern sind die Reihenfolge im Fahrplan.

  1. 1Fundament und BestellungenAus der Bestell-Mail wird ein Auftragsentwurf in SAP, der Innendienst bestätigt.
  2. 2Sprache im AußendienstNach dem Termin diktieren statt tippen, angelegt wird erst nach Bestätigung.
  3. 3Stammdaten und AuftragsbestätigungenDaten bereinigen, dann gehen Auftragsbestätigungen automatisch raus.
  4. 4RückständePassende Ersatzartikel aus der Produktfamilie vorschlagen.
  5. 5Priorisierung im VertriebOffene Verkaufschancen nach Aktivität, Wert und Stillstand ordnen.
  6. 6KlinikwissenKlinikdaten aus öffentlichen Quellen anreichern, jede Angabe mit Quelle.
  7. 7ReklamationDie elf Schritte nach Verfahrensanweisung führen, mit Übersetzung für den Hersteller.

Fahrplan über acht Monate

Das Fundament kommt mit dem ersten Baustein. Eine Empfehlung aus der Analyse, kein fester Zeitplan.

Die Architektur dahinter

SAP bleibt, wie es ist. Das Fundament wird einmal gebaut. Nach der Prognose aus der Analyse ist danach jeder weitere Baustein rund 30 Prozent günstiger als ein Einzelbau.

  1. BestandSAP Business One, keine Migration
  2. AnbindungLiest und schreibt in SAP
  3. KIKI-Modell in der EU, Datenschutz-Filter davor
  4. AbläufeAuf einem Server in Deutschland
  5. KanäleOutlook-Postfächer, Handy-App, Teams
Freigabe-Oberfläche

Innendienst, Außendienst und Qualitätsmanagement bestätigen jeden Schritt, der etwas anlegt oder verschickt.

Ein ähnlicher Ablauf bei Ihnen?

Im Erstgespräch schauen wir, ob sich so ein System bei Ihnen lohnt und womit wir anfangen würden. Das Gespräch dauert 30 Minuten und ist unverbindlich.

Weitere Projekte

Was wir außerdem gebaut haben.

Ein Kundenprojekt, das seit Juli 2026 im Betrieb läuft, und unser eigenes Werkzeug für die Analyse. Ein Klick zeigt Ausgangslage, Ablauf und Ergebnis.

Ehrlich

Wir sind transparent. Wir halten echte Kunden-Logos zurück, bis eine ausdrückliche Freigabe vorliegt. Im Erstgespräch zeigen wir Ihnen relevante Beispiele und stellen auf Wunsch den Kontakt zu einer Referenz her.